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Donnerstag, 16. Juli 2015

Vorurteile Dauercamping

Ja, es gibt sie, die Dauercamper wie aus der Serie "DieCamper". Akribisch wird die Parzelle angelegt, die schon bald an ein Schrebergärtchen erinnert. Da steht das selbst gebaute Toilettenhäuschen neben dem Geräteschuppen, Dekoartikel jeder Geschmacksrichtung erfreuen Besitzer und Vorbeikommende, eine Fahne wird gehisst. Neugierig wird jeder Neuling gemustert und an die Platzregeln erinnert. Eisbeinessen und Skatrunden finden statt.
Aber es liegt an einem selbst, ob man mitmachen möchte oder sich abgrenzt!
Und es gibt die Familien, Alleinerziehende und Pärchen jeder Altersstufe, die an den Wochenenden aus den umliegenden Städten kommen, um die Ruhe, Natur und Gemeinschaft zu genießen.
In der Urlaubszeit wird der Wohnwagen gen Süden, Norden, Westen oder Osten gezogen, um für einige Wochen eine neue Umgebung kennen zu lernen.
Dann kommt der Weltenbummler zurück, wird freudig begrüßt und mit tatkräftiger Hilfe auf den angestammten Platz postiert.
Dann werden wieder in der Umgebung Radtouren, Spaziergänge und Schwimmen unternommen.
Es wird gegrillt, Ravioli Dosen geöffnet oder mal die umliegenden Lokale und Cafés besucht.
Fern von Handy, Laptop und Wii erinnert man sich an Gesellschaftsspiele, Bücher und Gespräche.
Nicht nur meinen Söhnen und mir ging es so, auch andere Caravanbesitzer erzählten mir, dass alltägliche Anspannung, Stress, Sorgen und Hektik abfielen, sobald sie die Tür des Wohnwagens öffneten.
Je naturbelassener ein Stellplatz ist, desto erholsamer!

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